Beamte sind Gewinner bei der Rente

Nach einer Studie Hans-Böckler-Stiftung sind die Beamten die Gewinner bei der Vermögensverteilung im Ruhestand. Statistisch gesehen hat jeder Deutsche inklusive Alterssicherung 150.000 Euro Vermögen. Davon rund 88.000 Euro an Sachvermögen und etwa 67.000 Euro Renten- oder Pensionsanwartschaften. Jedoch besitzen etwa 10 Prozent der Bevölkerung etwa 60 Prozent der Vermögenswerte.

Bei der Alterssicherungsvermögen haben die Beamten ganz klar die Nase vorn. „Ihnen kommt zugute, dass sie keine eigenen Beiträge für die Altersvorsorge leisten müssen. Sie unterliegen auch keinem Arbeitslosigkeitsrisiko“, sagte DIW-Forscher Joachim Frick. Bei den Beamten zählt mehr, was sie zuletzt verdient haben, bevor sie in Pension gehen. Normale Arbeitnehmer hingegen müssen angeben, was sie ihr ganzes Arbeitsleben lang eingezahlt haben. Wer also zwischendurch Arbeitslos war, muss mit Einbußen rechnen. Beamte können etwa mit einem „Gegenwartswert“ von 400.000 Euro rechnen. Vergleichbare Angestellte haben mit 160.000 Euro nur 40 Prozent der Anwartschaften von Beamten.

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