Schlafbedürfnis sinkt im Alter stark

Die These, dass man im Alter weniger Schlaf benötigt, wird nun auch wissenschaftlich bestätigt. An der Universität Surrey haben Forscher sich damit befasst, welche Altersgruppe wie viel Schlaf benötigt. Wie auf stern.de berichtet wird, sinkt das Schlafbedürfnis mit zunehmendem Alter stetig. Was viele Senioren im Alltag schon längst für sich erkannt haben, ist nun wissenschaftlich exakt festgehalten worden. 110 Probanden wurden beobachtet und das Schlafverhalten wurde analysiert. Keiner der Probanden litt an Schlafstörungen, sodass die Werte auch verlässlich sind, auf die jeweilige Altersgruppe bezogen.

Es stellte sich heraus, dass die Gruppe der 66 bis 83 Jahre alten Probanden im Durchschnitt 20 Minuten weniger Schlaf benötigte, als die 40- bis 55-Jährigen. Doch der Sprung zur Gruppe der 20- bis 30-Jährigen ist noch gravierender, denn zwischen der ältesten Gruppe und der Gruppe mit den jüngsten Teilnehmern, lagen im Durchschnitt 45 Minuten, die die älteste Gruppe pro Tag weniger Schlaf benötigte.

Anzumerken ist auch, dass die älteste Gruppe auch am Tag weniger müde Phasen hatte. Jüngere Probanden haben häufiger am Tag das Gefühl der Müdigkeit und dies obwohl sie längere Schlafphasen hinter sich gebracht haben, als die älteren Probanden. Dies bestätigt im Grunde, was im Alltag häufig zu beobachten ist. Grundsätzlich sind besonders die Tiefschlafphasen bei älteren Probanden wesentlich verkürzt und doch scheint der Schlaf der im Durchschnitt 6,5 Stunden beträgt ausreichend. Gut schlafen, wach aufstehen ist also keine Frage der Zeit.

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