Studie: Viele gehen von zu hohen Rentenansprüchen aus
Laut einer Untersuchung der Deutschen Bank, die mehr als 3.000 Menschen zwischen 18 und 55 Jahren befragte, rechnen 55 Prozent mit einem Rentenanspruch von bis 60 Prozent des letzten Bruttogehaltes aus. Doch nach Aussagen der Deutschen Bank läge das Rentenniveau im Jahr 2040 lediglich bei 40 Prozent.
Jedoch zeigten sich bei der Studie unterschiedliche Ansichten bei den verschiedenen Altersgruppen. So geht vor allem die jüngere Generation von realistischen Chancen bei der Altersvorsorge aus. Fast die Hälfte der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren gehen von einem Rentenanspruch von bis zu 40 Prozent des letzten Bruttogehaltes aus. Hingegen glauben die Mehrheit der Umfrageteilnehmer zwischen 50 und 55 Jahren, dass ein Anspruch von bis zu 70 Prozent für sie besteht.
Laut der Berechnung der staatlichen deutschen Rentenversicherung müsste man mit 30.000 Euro Jahresgehalt 27 Jahre einzahlen, um überhaupt auf Sozialhilfeniveau zu kommen. Ursache dafür sieht die Rentenversicherung die demografische Entwicklung, da es immer weniger Beitragszahler gäbe, die in das Altersvorsorgesystem in Deutschland einzahlt.
Zusätzlich kommt dazu, dass auch wenn man sich privat für das Alter abgesichert hat, die Inflationsrate einen großen Einfluss darauf hat. Doch nur 12 Prozent der Umfrageteilnehmer möchten bei ihrer Altersvorsorge etwas gegen diese Inflation etwas tun.
