Anleger 2010 vermehrt im Visier des Fiskus
Wie focus.de berichtet haben sich mit dem Jahreswechsel die Spielregeln für Kapitalanleger um einiges verschärft. So gibt es einiges zu beachten bei der nächsten Steuererklärung und auch so manche Anlagestrategie sollte überdacht werden, denn durch die Änderungen büßen einige Strategien an Attraktivität stark ein.
Der Fiskus wird bei der Steuererklärung 2010 vermehrt auf Erträge aus Kapitalanlagen achten und so ist es wichtig, dass sich Anleger schon im Vorfeld gut beraten lassen. Welchen Einfluss die aktuellen Gesetzesänderungen auf die persönlichen Kapitalanlagen haben, sollte möglichst im Vorfeld mit einem Steuerberater abgeklärt werden.
Wichtig ist es auch zu beachten, dass alle europäischen Staaten Zinserträge deutscher Anleger an den deutschen Fiskus melden. Ab 1. Januar 2010 tätigen auch Belgische Geldinstitute diese Meldungen. Nur noch Luxemburg, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, San Marino, Andorra und Monaco erheben eine anonyme Zinssteuer.
Auch die Bargeldkontrollen bei Reisen innerhalb der EU werden extrem Verstärkt und auch hohe Beträge unter 10.000 Euro werden den Sozialbehörden gemeldet und auch der Verdacht der Steuerhinterziehung wird bereits unter 10.000 Euro Bargeld seine Anwendung finden.
So ist es anzuraten sich ausführlich mit den persönlichen Anlagen auseinander zu setzen und sich letztlich gut zu informieren, denn auch in Sachen Abgeltungssteuer hat sich einiges getan und so ist es wichtig sich steuerlich beraten zu lassen, denn nur so kann die aktuelle Steuersituation optimal genutzt werden.
