Finanzberatung nicht immer seriös
Immer häufiger fühlen sich Kunden von ihrem Finanzberater getäuscht. Besonders bei den Riester-Renten scheinen viele Berater ihre hauseigenen Angebote besser darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind. Stern.de berichtet ausführlich über die Tricks der Riester-Berater und zeigt auf, worauf bei einem Vertragsabschluss geachtet werden sollte. Die oft mangelhafte und fehlerhafte Beratung hat jedoch Methode, denn viele Banken und Versicherer üben hohen Druck auf ihre Berater aus und so haben viele hohe Vorgaben, die nicht so einfach erfüllt werden können.
Kunden sollte es letztlich klar sein, dass nur ein unabhängiger Berater auch wirklich gut beraten kann. Bankberater und Versicherungsberater die für ein Unternehmen tätig sind, sind an hausinterne Vorgaben gebunden und so werden diese gezielt darauf geschult nur die Pluspunkte der eigenen Produkte in den Vordergrund zu stellen. Die Produkte der Konkurrenz, werden jedoch auf negative Punkte untersucht. Neutrale Beratung ist so nicht wirklich möglich und so mancher Berater gerät hierbei auch in einen Gewissenskonflikt.
Letztlich müssen Kunden sich klar machen, dass mündige Kunden sich selbst ein Bild machen müssen und zu einem Urteil über die angebotenen Produkte finden müssen. Die Entscheidung auf eine einzige Empfehlung eines einzigen Beraters zu begründen, kann bares Geld kosten. Besonders im Riester-Bereich wird häufig auf unklare Aussagen gesetzt und letztlich ist für viele Kunden die Leistung eher unklar.
