Fondsanlagen als Altersvorsorge wenig gefragt
Wie aus einer aktuellen Studie der AXA Investment Managers hervor geht, sehen immer weniger Deutsche eine Anlage in Aktienfonds als geeignetes Mittel zur Altersvorsorge an. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diejenigen, die bereits über eine solche Anlage verfügen, auch nach der Bankenkrise zum Großteil noch davon überzeugt sind, mit dieser form der Geldanlage die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
All diejenigen, die noch keine Fonds besitzen stehen der Anlageform jedoch sehr kritisch gegenüber. Während hiervon im letzten Jahr noch rund 80% der Befragten in den neuen und 65% in den alten Bundesländern überzeugt waren, sehen in diesem Jahr lediglich noch 39% bzw. 43% der Befragten diese Anlageform als sinnvolle Möglichkeit, eine Altersvorsorge aufzubauen.
Verantwortliche der AXA Investment Managers betonen jedoch, dass auch heute noch diese Form der Anlage eine sehr gute Möglichkeit zur Altersvorsorge darstellt, da sie auch weiterhin über recht hohe Wertzuwächse verfügen wird. Vor allem bei der Altersvorsorge sind kleinere Einbrüche der Erträge zudem leichter zu verschmerzen, da diese sich bei solch langfristigen Anlagen im Laufe der Jahre von selbst wieder ausgleichen.
Gründe für die überraschend Hohe Ablehnung der Anlageform liegen nach Angaben der Studie vor allem darin, dass viele Menschen derzeit kein Geld übrig haben, welches sie zurücklegen könnten. Doch auch mangelndes Wissen im Bereich der Fons führt dazu, dass diese in der Gunst der Anleger stark gesunken sind. Nur wenige Menschen, die sich Gedanken über ihre Altersvorsorge machen, sind bereit, sich umfassend in die Thematik der Fondsanlagen einzulesen. Ein kleinerer Teil der Befragten gab zudem an, bereits eine Fondsgebundene Lebensversicherung zu besitzen, und keine weitere Anlage in diesem Bereich zu wünschen.
