Lebensversicherungen – Neue Lücken bei der Vorsorge

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Fast jeder Deutsche besitzt eine Lebensversicherung – häufig sollte diese als Altersvorsorge dienen, doch nun zeigt sich aufgrund sinkender Renditen, dass bei vielen eine neue Lücke in der Altersvorsorge auftritt.

Viele die einst eine Lebensversicherung abgeschlossen haben, haben mit hohen Renditen kalkuliert, die auch lange Zeit durchaus realistisch waren. Heute müssen viele mit hohen Einbußen rechnen. Auf Grund der Finanzkrise fällt es den Versicherungsgesellschaften häufig bereits schwer die garantierten Renditen aufzustellen, von Überschussbeteiligung ist derzeit keine Rede mehr.

Wie auf sueddeutsche.de zu lesen ist, ist die aktuelle Verzinsung auf dem tiefsten Punkt seit 1995. Mitte der 90er Jahre lag die Verzinsung im Durchschnitt bei 7,4 Prozent, heute nur noch bei 4,22 Prozent. So kommt es dazu, dass für viele die Absicherung im Alter ins schwanken gerät. Wer genau rechnet, der wird feststellen müssen, dass im Alter das Geld knapp wird. So müssen sich viele Verbraucher die auf eine Lebensversicherung im Alter gesetzt haben nochmals mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzen, um eventuelle Lücken neu zu schließen und sich so finanziell für das Alter abzusichern.

Problematisch ist vor allem auch, dass derzeit keine Besserung im Bereich der Lebensversicherer in Sicht ist. So ist anzuraten laufende Verträge zu prüfen und eine neue Hochrechnung zu tätigen, um die neu entstandene Versorgungslücke für das Alter ausreichend zu schließen.

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