Mit Wohnriester zum Eigenheim
Aus einer Studie „Altersvorsorge in Deutschland 2008/2009“ geht hervor, dass jeder zehnte Berufstätige in Deutschland mit einem Eigenheim sich für das Alter absichern möchte.
Dafür hat der Staat vor rund einem halben Jahr das Wohnriester ins Leben gerufen. Damit wird es möglich mit einem Bausparvertrag in Kombination mit einem Bauspardarlehen sich ein Eigenheim zu finanzieren. Das Prinzip des Wohnriesters ist ganz einfach. Die Riester Zulagen und Eigenbeiträge fließen in den Bausparvertrag ein und werden verzinst. Wenn dann das Kapital gebraucht wird, um eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen, werden die Zulagen direkt als Tilgung des Bauspardarlehens verwendet. So können dann die monatlichen Raten gesenkt werden.
Es gibt aber noch eine weitere Variante, das Kombimodell ist für Sparer, die direkt bauen oder kaufen möchten. So vergibt die Bank dann ein Vorausdarlehen, dass nicht sofort getilgt werden muss. Denn gleichzeitig zu dem Darlehen, wird ein geförderter Bausparvertrag abgeschlossen. Bei Zuteilung zahlt der Sparer dann das Vorausdarlehen ab. Jedoch ist auf dem Markt die Auswahl an Wohnriester-Angeboten sehr begrenzt. Nur rund 13 Anbieter gibt es derzeit in Deutschland.
Doch mit Wohnriester kann zinsgünstig ein Eigenheim finanziert und gleichzeitig für den Lebensabend vorgesorgt werden.
