Private Rente – oder doch lieber das Kapital?
Private Altersvorsorge ist derzeit ein sehr wichtiges Themen, zu dem sich die unterschiedlichsten, und oft auch widersprüchliche Meldungen in den Medien häufen. Viele Menschen sind deshalb verunsichert, und wissen nicht, wie sie am besten für ihr Alter vorsorgen.
Sparen ist in dieser Situation jedoch auf jeden Fall richtig. Ob es bei Rentenbeginn dann sinnvoll ist, seine Versicherung als einmalige Summe auszahlen zu lassen, oder diese als so genannten Kapitaldienst, also in Form einer monatlichen Rente, in Anspruch zu nehmen hängt unter anderem von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen ab. Wird die Versicherung in Form einer Rente ausbezahlt, so erhält der Anleger natürlich auch weiterhin Zinsen auf das bei der Versicherungsgesellschaft verbleibende Geld. Hier sollte man sich informieren, wie hoch die Zinsen wären, würde man sein Geld selbst bei einer Bank anlegen, um dann eine Entscheidung zu treffen. Zusätzlich ist zu beachten, dass der Rentenanspruch in den meisten Fällen nicht vererbt werden kann, die Versicherung also übriges Geld einfach einbehalten darf, während die eigenen Angehörigen leer ausgehen. Bei der Auszahlung des gesamten Kapitals in einer Summe, muss man sich selbst um die Anlage des nicht benötigten Teils kümmern, sichert so jedoch seine Familie ab, und bekommt möglicherweise höhere Zinsen für sein Guthaben.
Auch finanziertes Wohneigentum, dessen Darlehen mit dem Geld gedeckt werden könnte, kann jedoch ein Grund für die Kapitalauszahlung sein. Dieses Vorgehen bringt den zusätzlichen Vorteil mit sich, dass die sich die monatlichen Ausgaben durch den Wegfall der Kreditraten oftmals erheblich verringern. Da die meisten Menschen diese Entscheidung nicht bereits beim Abschluss ihrer Versicherung treffen können und wollen, sollte deshalb immer ein Vertrag gewählt werden, der in diesem Punkt keine Festlegung erfordert.
