Rentenlücke vermeiden

Die Gesellschaft altert. Das führt dazu, dass Deutschland eine Geldentwertung droht und dem Bürger in Zukunft eine größere Rentenlücke bevorsteht. Der BdV (Bund der Versicherten) hatte dies in einer seiner Tagungen zum Thema.

Einer Aussage von Professor Tristan Nguyen zufolge würde eine Inflation von 3 Prozent genügen, dass eine Zusatzrente in 20 bis 30 Jahren doppelt so hoch ausfallen müsse. Welche Strategie man anwendet sei dazu die einzige Frage, da sich bei einer Geldanlage, die über Jahrzehnte gehen soll, viel Unbekanntes ergibt.

Dazu empfiehlt es sich zum Ersten einen Kassensturz zu machen und Einnahmen sowie Ausgaben zu verrechnen. Ein Versicherungsberater kann dabei helfen. Dann ermittelt man den Betrag den man bei einer gesetzlichen Rente und einer Betriebsrente rausbekommen würde. Hinzu kommen noch Fakten über Erbgut oder Geld, das man sich bereits privat fürs Alter zurücklegt. Dann muss zur Berechnung der Rentenlücke natürlich auch eine Inflation berücksichtigt werden und schon hört es auf mit der Berechenbarkeit des zur Verfügung stehenden Einkommens im Alter.

Experten empfehlen zur Altersvorsorge und Vermeidung einer allzu großen Rentenlücke daher eine breitgefächerte Investition, also verstreute Anlagen in vielen Bereichen um eine Entwertung des eigenen Vermögens durch Inflation einzudämmen.

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