Wie hoch ist die Rente nach 45 Berufsjahren?

Wie vom Bundesverfassungsgericht entschieden, müssen Menschen die den Vorruhestand antreten Abschläge hinnehmen. Ausnahmen gibt es auch dann nicht wenn man vorher auf Basis der Altersteilzeit tätig oder arbeitslos war. Wer länger gearbeitet hat, der bekommt mehr Rente, so das Prinzip. Aber wie hoch ist die Rente nach 45 Berufsjahren? Schließlich handelt es sich in unserem Altersversorgungsprinzip bei langjährig Versicherten um einen tragenden Pfosten. Allerdings sind bei 45 Beitragsjahren die Unterschiede zwischen Männern und Frauen allein schon wegen der Kindererziehungszeiten gegeben.

Wie hoch ist aber nun die Rente nach 45 Berufsjahren? Statistisch gesehen erreichen bei den Männern etwa 41 Prozent diesen Stand und nur drei Prozent der Frauen. Selbst wer bis zur magischen 67 kommt, der muss 45 Beitragsjahre vorweisen können um ohne Abschläge davon zu kommen. Ginge man mit 60 Lebensjahren in den Vorruhestand und hat vorher in Altersteilzeit gearbeitet oder war arbeitslos, so sind immerhin bis zu 18 prozentige Abschläge zu verbuchen. Es gibt Fälle bei denen gibt es dadurch immerhin circa 300 Euro weniger Rente im Monat. In Bezug auf das Altersversorgungsprinzip sieht der erste Senat dies als gerechtfertigt an. Doch sind 45 Beitragsjahre eigentlich zu schaffen? Wie bereits erwähnt erreichen dieses Ziel nicht einmal die Hälfte der Männer und die wenigsten Frauen in Deutschland.

Bei der Frage „Wie hoch ist die Rente nach 45 Berufsjahren?“ antwortet die Statistik mit einer monatlichen Durchschnittsrente von etwa 950 Euro für jene die 35 Jahre und länger in die Rentenkasse eingezahlt haben. Wer 45 Jahre lang die Rentenversicherung regelmäßig mit Beiträgen versorgt hat, der bekommt (berechnet nach dem Durchschnittseinkommen aller Einzahler) im Schnitt 1224 Euro. Etwas über elf Prozent der Rentner bekommen 1500 oder mehr Geld im Monat.

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