Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Gesundheitsreform verfassungswidrig?

Als Gesundheitsminister hat man (bzw. Frau!) es dieser Tage selten leicht. Das könnten Phillip Rösler wohl auch all` seine Vorgängerinnen und Vorgänger, auch die, die jetzt in der Opposition sind, bestätigen. Etwas, das der in Vietnam geborene FDP-Politiker natürlich schon vor seinem Amtsantritt gewusst hat. Doch nun attestiert die Opposition seiner Gesundheitsreform massive (rechtliche) Fehler. Die verstoße schon in den Eckpunkten gegen die Verfassung, argwöhnt die SPD. Zu diesem Ergebnis jedenfalls komme ein Gutachten des Staatsrechtlers Ingwer Ebsen. SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles forderte den Minister daher auch prompt auf, eine neue Vorlage zu erarbeiten, und zwar, “ohne dabei den versprochenen Sozialausgleich zu kassieren!”

Bei der derzeitigen Version kritisierte der oben genannte Jurist, dass bei der Berechnung des Sozialausgleichs nur das hauptsächliche Arbeitsentgelt und die Bezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. Andere Einkommen, für die auch Kassenbeiträge gezahlt werden müssen, bleiben beim Sozialausgleich dagegen außen vor: Um alle gleich zu behandeln, müssten aber alle beitragspflichtigen Einkommen berücksichtigt werden, stellt Ebsen fest. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rentenversicherungspflicht für Pflegepersonen

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Immer öfter ist neuerdings von der häuslichen Pflege zu hören. Viele Angehörigen die pflegen müssen ihren Beruf aufgeben und dies hat auch Auswirkungen auf die Rente. Unter bestimmten Voraussetzungen ist es jedoch möglich, dass die Pflegekasse die Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Personen entrichtet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gesundheit wird stetig kostspieliger

Die Kosten für den medizinischen Bereich steigen stetig an. Bereits im Jahr 2008 lagen die Kosten für Behandlungen für die Kassen und die Privathaushalte bei insgesamt 263 Milliarden Euro. Die Tendenz ist jedoch weiterhin steigend.

Wie spiegel.de berichtet, machen die Ausgaben im Bereich Gesundheit 10,5 Prozent des Bruttolandesproduktes aus. Stetig wachsende Ausgaben gibt es jedoch nicht nur für die Krankenkassen, denn auch viele Patienten werden stetig mehr finanziell belastet. So müssen immer mehr Leistungen von Patienten selbst getragen werden. Besonders im Alter kommen häufig nicht kalkulierte Kosten für die medizinische Versorgung auf viele Menschen zu. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mit zunehmendem Alter belastet Einsamkeit den Kreislauf verstärkt

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Wer sich im Alter einsam fühlt, bei dem ist häufig ein signifikanter Anstieg des Blutdrucks zu verzeichnen. Der Zusammenhang zwischen sozialen Kontakten und Bluthochdruck im Alter zeigt sich an Hand einer neuen Studie deutlich.

Wie wissenschaft.de berichtet wurden anhand einer US-Studie, die über fünf Jahre lang mit 229 Probanden durchgeführt wurde deutlich, dass Einsamkeit einen deutlichen Einfluss auf den Blutdruck zeigt. Die Probanden waren alle im Alter zwischen 50 und 68 Jahren und wurden am Anfang der Studie anhand von einigen Fragen eingestuft, wie einsam sie sich fühlen. Es wurde bei der Studie Wert darauf gelegt, dass weite Einflussfaktoren wie Alter, Gewicht, Stress und Alkoholkonsum ausgeschlossen werden konnten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Forderung nach Senkung der Arzneimittelbesteuerung

Wer häufig Arzneimittel benötigt, der kann ein Lied von den hohen Kosten bei Arzneimitteln singen. Nun fordert der VdK eine Sofortmaßnahme die Patienten schnell entlasten könnte.

Wie auf vdk.de zu lesen, fordert der Verband die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel. Bisher werden in Deutschland 19 Prozent Mehrwertsteuer beim Medikamentenkauf fällig. So gehört Deutschland auch zu den Ländern, in denen Arzneimittel überdurchschnittlich teuer angeboten werden. So wäre eine Senkung der Versteuerung von 19 auf 7 Prozent ein Schritt in die richtige Richtung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Epilepsie im Alter

In Deutschland leiden ca. eine halbe Million Menschen unter Epilepsie. Viele der Betroffenen sind über 65 Jahre alt und manche wissen gar nicht von dieser Spätform der Epilepsie. Wenn Angehörige bestimmte Symptome sehen, dann sollten sie auf jeden Fall mit dem Betroffenen zu einem Arzt gehen, denn besonders für die Spätepilepsie gibt es sehr effektive Medikamente. 

Aber woran erkennt man ob ein älteres Familienmitglied unter Epilepsie leidet? Verwirrtheit und ein kurzzeitiger Gedächtnisverlust können die ersten Symptome sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schlafbedürfnis sinkt im Alter stark

Die These, dass man im Alter weniger Schlaf benötigt, wird nun auch wissenschaftlich bestätigt. An der Universität Surrey haben Forscher sich damit befasst, welche Altersgruppe wie viel Schlaf benötigt. Wie auf stern.de berichtet wird, sinkt das Schlafbedürfnis mit zunehmendem Alter stetig. Was viele Senioren im Alltag schon längst für sich erkannt haben, ist nun wissenschaftlich exakt festgehalten worden. 110 Probanden wurden beobachtet und das Schlafverhalten wurde analysiert. Keiner der Probanden litt an Schlafstörungen, sodass die Werte auch verlässlich sind, auf die jeweilige Altersgruppe bezogen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bei vergrößerter Prostata kontrollierter trinken

Viele Männer leiden mit steigendem Alter unter einer vergrößerten Prostata. Wenn die Vergrößerung gutartig ist, dann kann der betroffene Mann meist auch ohne Medikamente oder einen Gang zum Chirurgen auskommen. Es gibt einige Tricks, mit denen eine vergrößerte Prostata keine Probleme macht.

So ist es sehr wichtig, bewusst und kontrolliert zu trinken, denn eine vergrößerte Prostata drückt auf die Blase und auch auf die Harnröhre und führt schließlich zu einem vermehrten Wasserlassen. Getränke die entwässern, sollten deshalb gemieden werden. Dazu gehören unter anderem Kaffee, Tee und Limonade wie etwa Coca Cola. Auch sollte die Blase trainiert werden und dies geschieht am besten wenn nicht jedem Harndrang sofort nachgegeben wird. Nach dem Wasserlassen sollte man immer noch etwas warten und dann versuchen erneut zu urinieren, denn nur auf diese Weise wird die Blase vollständig entleert.

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Übernahme der Kosten für die Schweinegrippe-Impfung vorerst geregelt

Nachdem in den vergangenen Wochen noch nicht fest stand, wer die Kosten für die groß angelegte Impfung gegen die Schweinegrippe übernehmen soll, scheinen sich die Krankenkassen und die Bundesregierung nun geeinigt zu haben. Demnach soll die Hälfte der insgesamt rund 70 Millionen Versicherten auf Kosten der Krankenkassen geimpft werden – angeblich ohne dass die Beiträge erhöht werden – und die Kosten für alle weiteren Impfungen sollen dann von Bund und Ländern übernommen werden.

Die Kosten dieser Impfaktion sollen immerhin rund eine Milliarde Euro betragen. Vorerst haben die Länder Impfstoff für rund 25 Millionen Menschen bestellt; in erster Linie sollen damit erst einmal die besonders gefährdeten Personengruppen geimpft werden. Dazu gehören neben chronisch Kranken, Schwangeren und medizinischem Personal auch Polizisten und Feuerwehrleute.

via Focus.de