Archiv für die Kategorie „Rentenpolitik“

Landwirte werden um ihre Rente betrogen

Nach einem Bericht des Kopp-Verlags werden jährlich tausende Landwirte um ihre Rente betrogen, obwohl sie Jahrzehnte in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hatten. Zum Beispiel der 75 Jahre alte Westfale Dieter B. der sich im Alter von 65 Jahren auf die Rente freute da er immer über 40 Jahre lang in die staatliche Rentenkasse einzahlte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rente mit 67 beschlossen, Rentenbeitrag sinkt

Die Bundesregierung hat eine Anhebung des Renteneintrittsalters beschlossen und zwar wird sie schrittweise bis 2029 auf 67 Jahre angehoben. Wer im Jahr 1947 geboren wurde und nächstes Jahr seinen 65.Geburtstag feiert, der muss vor Renteneintritt einen Monat länger arbeiten. Alle Arbeitnehmer und Schwerbehinderte, die 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben können ohne Abschläge in Rente gehen. Der Rentenbeitrag wurde von 19,9 auf 19,6 Prozent gesenkt und bedeutet eine finanzielle Entlastung für Arbeitnehmer. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frührentner sollen mehr hinzuverdienen dürfen

In Deutschland geht fast jeder zweite Arbeitnehmer in Frührente und bedeutet finanzielle Einbußen. Die Zuverdienste sind allerdings begrenzt und es gelten sehr strenge Regeln. Die Zuverdienstgrenzen möchte CDA-Chef Karl-Josef Laummann nun aufheben, wie er gegenüber der “Neuen Osnabrücker Zeitung” am 29.Dezember 2011 berichtete. Laut der CDU und FDP soll es Frührentnern erlaubt sein mehr zu ihrer Rente hinzuverdienen zu dürfen ohne eine Rentenkürzung fürchten zu müssen. Die Abschläge bei der Rente könnten auf diese Weise kompensiert werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Steigende Renten ab Juli 2011

Die Renten der gesetzlichen Rentenversicherung steigen im Juli und davon profitieren über 20 Millionen Rentner. Die Bundesregierung hat dafür eine entsprechende Erhöhung und zwar von 0,99 Prozent beschlossen. Die Löhne und Gehälter kletterten im Jahr 2010 stark und daraus ziehen die Rentner nun ihren Gewinn. Seit dem vergangenen Jahr gibt es eine Rentengarantie, die sinkende Renten verhindert und als Ausgleich werden die Rentenerhöhungen in den nächsten Jahren halbiert. Die Renten wären ohne die Rentengarantie in diesem Jahr um zwei Prozent gestiegen. Die Lohnsteigerungen hatten sich 2010 auf 3,1 in den alten und 2,6 Prozent in den neuen Bundesländern belaufen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Riester-Rente – Staat verlangt Zulagen zurück

Im Jahr 2002 wurde die Riester-Rente beschlossen und sollte die Bürger dazu veranlassen eine private Altersvorsorge aufzubauen. Die Bürger, Behörden und Anbieter sind aber offenbar mit dem staatlichen Förderprogramm überfordert. Das Bundesfinanzministerium hat eine umfassende Überprüfung der rund 14 Millionen Riester-Anleger veranlasst. Diesen Beitrag weiterlesen »

Basisrente – Hohe Nachzahlungen drohen

Die Basisrente entwickelt sich für zehntausende Selbstständige zu einem Bumerang und zwar könnte sie zu einer Steuer-Falle werden. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Produkte, die den Auflagen bezüglich der staatlichen Förderung nicht entsprechen. Die betroffenen Anbietern wurden nun dazu aufgefordert ihre Vertragsbedingungen zu überarbeiten und den Kunden vorzulegen. Jeder, der die Bestätigung nicht unterschreibt verliert rückwirkend seinen Anspruch bezogen auf die steuerliche Absetzbarkeit. Die Versicherten müssen dann für jedes Vertragsjahr einen Betrag von bis zu 20.000 Euro nachträglich versteuern und dürfte so manchen Selbstständigen im schlimmsten Fall in finanzielle Bedrängnis bringen. Laut der Stiftung Warentest erhielten bislang 261 Rurüp-Produkte ein Zertifikat. Im Jahr 2010 wurde das Zulassungsverfahren strenger geregelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Renteneintritt in weiter Ferne?

Der Trend scheint klar: Für viele, zumal der jüngeren Generation, rückt die Rente in weite Ferne! Denn die Deutschen beginnen ihren Ruhestand heute ungleich später, als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Laut einer Regierungsstudie, liegt das Renteneintrittsalter inzwischen bei 63 Jahren: “2002 war es noch ein Jahr weniger!” “Fernziel” ist natürlich nach wie vor die Rente mit 67, die seinerzeit von der Großen Koalition beschlossen wurde. Ein Entschluss, der eine schrittweise Anhebung (bis 2029) auf 67 Jahre vorsieht und den viele Politiker nach wie vor vehement verteidigen, während er von anderen – auch ehemaligen Koalitionären -, mittlerweile wieder in Frage gestellt wird. Unpopulär in der Bevölkerung war diese Zahl von Anfang an. Viele argumentierten, dass hiermit Jüngeren die Arbeit weg genommen und/oder in vielen – körperlich anstrengenden Branchen -, ein Arbeiten jenseits der 60 ohnehin undenkbar sei … Diesen Beitrag weiterlesen »

Rente mit 67 fördert Altersarmut

Ein neues Gutachten hat nun ergeben, dass die Rente mit 67 zu einer Zunahme der Altersarmut führen wird. Selbst bei einer deutlichen Entspannung auf dem Arbeitsmarkt wird es demnach nicht gelingen, wenigstens die Hälfte aller über 60-Jährigen sozialversicherungspflichtig zu beschäftigen. Bereits heute ist es so, dass jeder zweite Rentner mit Abschlägen in den Ruhestand geht, die pro Monat immerhin rund 114 Euro ausmachen. Menschen mit einem Alter zwischen 55 und 64 Jahren sind von der Langzeitarbeitslosigkeit besonders betroffen, Mitte dieses Jahres waren es rund 545.000 Personen dieser Altersgruppe, die ohne Arbeit waren – das sind 16 Prozent aller Arbeitslosen in Deutschland.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund sowie auch verschiedene Sozialverbände forderten die Koalition daher auf, die Rente mit 67 noch vor der ab 2012 geplanten stufenweisen Einführung zu stoppen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rente nun gar mit 70?

“Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …” So hat Udo Jürgens einmal gesungen. Wir wissen nicht, was er damit gemeint hat, wagen jedoch zu bezweifeln, dass der beliebte Sänger mit 66 Jahren noch mal einen neuen Arbeitsabschnitt im Leben der Menschen einläuten wollte!? Denn schließlich geht das Lied ja weiter: “Mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran.” Spaß an der Arbeit? In diesem Alter? Wohl kaum in jeder Branche. Drauf verweisen – und das sicherlich nicht zu Unrecht -, schon jetzt all` jene, denen bereits die Rente mit 67 ein Dorn im Auge ist.

Die hatte bekanntlich die schwarz-rote Koalition 2007 beschlossen. Und das wird nun, von vielen, wieder in Frage gestellt, während andere (gemeint sind vornehmlich Stimmen aus der Wirtschaft!) gar eine Rente mit 70 für denkbar halten … Ein Thema, das – ungewohnt in diesen Tagen – offensichtlich die Opposition einmal mehr als die Koalition spaltet. Ursula von der Leyen (CDU) jedenfalls ist für die Rente mit 67, und auch FDP-Chef Guido Westerwelle sprach sich gegen Änderungen an diesem Modell aus. SPD-Chef Sigmar Gabriel dagegen hatte die Rente mit 67, auch aufgrund schlechter Jobchancen für die Älteren, wieder in Frage gestellt. Und damit Alt-Kanzler Gerhard Schröder auf den Plan gerufen, der Gabriel schleunigst widersprach. Ebenso wie führende Rentenexperten übrigens, die glauben, dass das System, ohne eine Anhebung des Renteneintritts auf 67 – zumindest mittel- und langfristig -, unfinanzierbar wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neuer Koalitionszoff: zurück zur dynamischen Rente?

Es war eine Gesetzmäßigkeit, die lange Jahre galt und seinerzeit – von der Mehrheit der Politiker -, zunächst auch befürwortet wurde. Gemeint ist die Tatsache, dass die Rente “dynamisch” war, das heißt, der Lohnentwicklung angepasst wurde. Im Klartext hieß das: Die Bezüge der Rentner wurden, jeweils zum 1. Juli, der Lohnentwicklung des Vorjahres angepasst. Das konnte für die Ruheständler gut oder eben auch schlecht sein … Diesen Beitrag weiterlesen »