EU Rente – Aktuelles
Europäer sollen länger arbeiten und später in den Ruhestand gehen. So empfiehlt es die EU-Kommission, laut „Financial Times Deutschland“. Dabei berief man sich auf ein Grünbuch der Kommission. Wie werden die Menschen aber die Empfehlung einer späteren EU Rente aufnehmen?
So sprach man sich dafür aus, dass die Lebensarbeitszeit sich im Durchschnitt auf zwei Drittel des Erwachsenenalters belaufen sollte. Den Eintritt in die EU Rente will man regelmäßig anheben, so zumindest die Empfehlung der Kommission. Die Gründe dafür seinen derzeitig zu hohe Beiträge und geringe Rentenzahlungen. Es bestünde Handlungsbedarf, weil sich die Lage sonst weiter ins Negative entwickelt.
Der Eintritt in die EU Rente liegt im Durchschnitt zur Zeit bei einem Alter von etwas über 60 Jahren. Die Kommission berechnete weiter, dass auf jeden Rentner heute schon nur drei Beschäftigte kommen. Man geht davon aus, dass 2030 nur zwei Beschäftigte auf einen Rentner kommen und wiederum 30 Jahre später die Rentner schon in der Überzahl sind. Für die Europäer entstünde also eine sehr ungünstige Alterspyramide.
Eine logische Überlegung für wahr aber dennoch kann man einem Beschäftigten nicht das Recht auf einen angemessenen Ruhestand absprechen. Die Kommission rechtfertigt das mit der Schätzung, dass im Jahr 2060 die Europäer durchschnittlich sieben Jahre länger leben.
