NRW-Minister warnt vor Senkung des Renteneintrittsalters

Im kommenden Jahr soll die Rente mit 67 geprüft werden. Bereits im Vorfeld hat nun NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann davor gewarnt das Rentenalter herabzusetzen. Nach seiner Aussage führt kein Weg daran vorbei die Lebensarbeitszeit zu verlängern. Man müsse aber gleichzeitig den Menschen dabei helfen, dass sie auch tatsächlich länger arbeiten können.

So sollen die Zuverdienstmöglichkeiten flexibilisiert werden. Nach der Meinung von Laumann wäre es für ältere Menschen vorteilhaft, wenn sie sich für einen fließenden Wechsel in den Ruhestand entscheiden könnten. So könnten sie in Teilzeit arbeiten und bereits eine kleine Rente beziehen.

Zugleich müsste die Möglichkeiten der Weiterbildung verbessert werden. Man könne nicht erwarten, dass ein Mensch bis 67 arbeitet, wenn er mit 55 nicht mehr hinzulernt.

1 Kommentar zu „NRW-Minister warnt vor Senkung des Renteneintrittsalters“

  • Die derzeitige Situation ist so verfahren, das wohl nicht so schnell eine wirklich brauchbare Lösung gefunden werden wird. Die herabsetzung des Rentanalters kann ja wohl nur kontraproduktiv sein, wenn das Problem darin liegt, dass durch die längere Lebenserwartung die Rentenzahlungen immer höher werden. Ich fürchte, dass früher oder später eine Kürzung der Renten unumgänglich sein wird – möglicherweise soll durch Verringerung des Renteneintrittsalters eh schon auch eine Verringerung der Rentenhöhe einhergehen.
    Was wirklich wichtig wäre (vor allem auch bei den befürchteten Kürzungen der Rente, die ja schon durch den Ausfall jährlicher Erhöhungen schleichend kommt), sind wirklich Zuverdienstmöglichkeiten – die es eben erlauben auch mit Teilzeit seine Rente aufzubessern. Solange da fast das meiste abgezogen wird ist es ja für jeden Rentner unsinnig da etwas dazuverdienen zu versuchen.

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