Rente und Ruhestand – Kritik

Kritik gegenüber den Rentenplänen der EU gibt es genug, über das Vorhaben, dass Renteneintrittsalter bis zum Jahr 2060 schrittweise auf 70 anzuheben, haben wir bereits berichtet. Was die EU-Bevölkerung über das Thema „Rente und Ruhestand“ sagt steht außen vor. Nur in der Anhebung der Rentenbeiträge und der Verlängerung des Arbeitslebens sieht die Kommission eine Möglichkeit zwischen den ohnehin utopischen Sparplänen.

Das geht gerade Deutschland an, wo die Rente ab 67 ohnehin schon längst Thema ist. Nicht mehr als ein Drittel seines Lebens soll man Rente und Ruhestand genießen, so die Kommission. Bernd Raffelhüschen, Rentenexperte der Universität in Freiburg kritisiert die Pläne mit dem Argument, dass die Deutschen mit der Änderung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre schon dabei sind in der Sache ihre Hausaufgaben zu machen. Rente und Ruhestand könne in anderen Ländern, die der Europäischen Union angehören, schon im Alter von 58 oder 60 Jahren (siehe Griechenland bzw. Frankreich) ohne dass man Abschläge hinnehmen müsse, so Raffelhüschen, laut einem Bericht von RP-Online.

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