Rürup-Rente – Altersvorsorge für Selbständige

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Gerade Selbständige und Freiberufler sollten sich Gedanken über ihre Absicherung im Alter machen, da sie in aller Regel im Laufe ihres Lebens wenig bis gar nichts in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Allerdings stehen ihnen auch nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung. So profitieren Sie meist nicht von der Förderung, die Angestellte auf so genannte Riester-Renten Verträge erhalten, und auch eine betriebliche Altersvorsorge ist für sie natürlich nicht möglich. Um dieses Ungleichgewicht wenigstens etwas auszugleichen hat der Gesetzgeber die Rürup-Rente geschaffen, welche mit Beginn des Rentenalters lebenslang ausgezahlt wird.

Dazu kommt die Hohe Sicherheit, welche die Verträge bieten. Hierunter fällt unter anderem der Schutz der Rücklagen vor dem Zugriff des Sozialamtes und der ARGEn. Gerade Selbständige müssen in der heutigen Zeit auch dieses Risiko bedenken, da sie schnell in eine Situation geraten können, in der sie finanzielle Hilfe benötigen.

Und auch an die staatliche Förderung wurde gedacht, auch wenn diese bei der Rürup-Rente in einer anderen Form gestaltet wurde als bei den bekannten Riester-Verträgen. So kann ein Selbständiger derzeit rund 68% seiner eingezahlten Beiträge von der Steuer absetzen. In den nächsten Jahren steigt diese Zahl in regelmäßigen Schritten weiter an, bis 2025 100% der Beträge absetzbar sind. Hierfür gibt es allerdings eine Obergrenze von 20.000,–€, die für die jährlichen Beiträge Alleinstehender von Seiten des Finanzamtes anerkannt werden. Bei Verheirateten liegt dieser Betrag bei 40.000,–€.

Wer sich für die Basis-Rente entscheidet sollte jedoch auch eine gewisse Sorgfalt auf die Wahl des richtigen Vertrages verwenden. Vor allem die Entscheidungen zur Höhe der gewünschten Rente und der Anlageform sollten vor Abschluss sicher feststehen. Aber auch eine Absicherung für Hinterbliebene und bei Berufsunfähigkeit ist sicher eine Überlegung wert, die vor Abschluss mit einem Fachmann besprochen werden sollte.

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