Minijobber können durch Rentenbeitragaufstockung mehr von der Altersvorsorge bekommen

Immer mehr Minijobber stocken ihren Rentenversicherungsbetrag auf. Insgesamt 301.658 Arbeitnehmer ließen sich im ersten Quartal 2009 den Rentenversicherungsbetrag von 15,5 % auf 19,9 % aufbessern. Denn im Normalfall übernimmt der Arbeitgeber bei einem Minijob den vollen Betrag der Rentenversicherung.
Mit dem Zuwachs von 43.000 Beschäftigen gegenüber dem Vorjahrsquartal entscheiden sich somit immer mehr Beschäftige für das Aufstocken. So bekommen Minijobber eine höhere Altersvorsorge zu gesprochen und haben Anspruch auf eine Reha-Leistung, sowie auf eine Erwerbsminderungsrente. Außerdem kann man mit der Aufstockung die Riester-Rente beantragen.
Doch nur rund 4,55 % der 6,63 Millionen Beschäftigen auf Geringverdienstbasis nutzen das Aufbessern der Rente. Dabei kostet bei einem Verdienst von 400 Euro der Beitrag nut 19,60 im Monat.

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